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Wednesday, November 21, 2012

Der große Kunstpreis des Landes Salzburg geht heuer an Peter Handke.




Großer Kunstpreis an Peter Handke

Der große Kunstpreis des Landes Salzburg geht heuer an Peter Handke. Er wird an dessen 70. Geburtstag an den Schriftsteller verliehen. Handke lebte von 1979 bis 1987 in Salzburg. Hier erforschte er seine slowenischen Wurzeln und begründete seinen Ruf als Übersetzer.

http://diepresse.com/home/kultur/literatur/1315150/Salzburgs-Grosser-Kunstpreis-geht-an-Peter-Handke-?parentid=3051595&act=2&isanonym=null#kommentar3051595
Der mit 15.000 Euro dotierte Anerkennungspreis für das literarische Gesamtwerk wird an einen Autor mit besonderem Salzburg-Bezug verliehen: „Hier erlebte Handke eine seiner produktivsten und wichtigsten Schaffensphasen“, sagte Kulturreferent David Brenner (SPÖ). Das Land Salzburg vergibt seinen Großen Kunstpreis seit 2002 abwechselnd für Literatur, Musik und bildende Kunst. Peter Handke ist nach Gerhard Amanshauser, Walter Kappacher und Karl-Markus Gauß der vierte ausgezeichnete Literat.
Die Jury (Katja Gasser vom ORF, Klaus Amann von der Universität Klagenfurt und Gerhard Ruiss von der IG Autoren) begründete ihre einstimmige Entscheidung für Handke damit, dass „kein anderer deutschsprachiger Autor nach 1945 ein derart vielgestaltiges, eigensinniges, sprachlich und formal virtuoses Werk aufzuweisen hat. Peter Handke hat mit beinahe jedem seiner Bücher – es sind mittlerweile mehr als 70 – Formen und Möglichkeiten des literarischen Schreibens und damit auch sich selber als Schriftsteller neu erfunden. Sein literarischer Rang ist selbst bei seinen Kritikern unbestritten. Zu seinen bürgerlichen Tugenden zählt, dass er die Freiheit der Rede pflegt, politisch unbequem ist und zuweilen ‚Klartext‘ spricht.“
Peter Handke während seiner Jahre in Salzburg
ORF
Peter Handke während seiner Salzburger Jahre

Produktive Zeit auf dem Mönchsberg

In Salzburg begann Handke, seine slowenischen Wurzeln zu erforschen. Auch sein Ruf als Übersetzer begründete er hier. In der Zeit übersetzte er Werke von Emmanuel Bove, Francis Ponge, George-Arthur Goldschmidt, Rene Char, Julien Green, Marguerite Duras, Patrick Modiano aus dem Französischen, Walker Percy aus dem Englischen und Florjan Lipus und Gustav Janu aus dem Slowenischen. Außerdem legte Handke eine Übersetzung von Aischylos-Werken aus dem Altgriechischen vor.
Darüber hinaus veröffentlichte Handke in der Zeit, als er auf dem Mönchsberg in der Stadt Salzburg wohnte, rund ein Dutzend eigene Werke, darunter „Die Geschichte des Bleistifts“, „Nachmittag eines Schriftstellers“ und „Der Chinese des Schmerzes“. 1997 und 1998 kehrte er mit seinem Roman über den Apotheker von Taxham mit dem Titel „In einer dunklen Nacht ging ich aus meinem stillen Haus“ und mit seinem Journal „Am Felsfenster morgens“, einer Art Salzburg-Tagebuch, literarisch noch einmal in die Landeshauptstadt zurück. Zuletzt war Handke anlässlich der Uraufführung seines Theaterstücks „Immer noch Sturm“ bei den Festspielen 2011 zu Gast.

Link:


 




http://nachrichten168.eu/nachrichten/groser-salzburger-kunstpreis-an-peter-handke


Hohe Auszeichnung für Peter Handke

  • Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Ein weiterer Preis für Peter Handke. Der Autor erhält den Großen Kunstpreis des Landes Salzburg.
Ein weiterer Preis für Peter Handke. Der Autor erhält den Großen Kunstpreis des Landes Salzburg.APAweb / EPA, Antonio Cotrim
Salzburg/Klagenfurt/Paris. Der Große Kunstpreis des Landes Salzburg für Literatur geht heuer an Peter Handke. Das gab Kulturreferent LHStv. David Brenner (SPÖ) heute, Mittwoch, in einer Aussendung bekannt. Der 69-jährige Peter Handke verbrachte die Jahre 1979 bis 1987 in Salzburg. "Hier erlebte er eine seiner produktivsten und wichtigsten Schaffensphasen", so Brenner.
Der mit 15.000 Euro dotierte Anerkennungspreis für das literarische Gesamtwerk wird an einen Autor mit besonderem Salzburg-Bezug verliehen. Das Land Salzburg vergibt seinen Großen Kunstpreis seit 2002 abwechselnd für Literatur, Musik und bildende Kunst. Peter Handke ist nach Gerhard Amanshauser, Walter Kappacher und Karl-Markus Gauß der vierte mit dem Großen Kunstpreis des Landes Salzburg ausgezeichnete Literat.

Einstimmige Jury-Entscheidung
Die Jury (Katja Gasser vom ORF, Klaus Amann von der Universität Klagenfurt und Gerhard Ruiss von der IG Autoren) begründete ihre einstimmige Entscheidung für Handke wie folgt: "Kein anderer deutschsprachiger Autor nach 1945 hat ein derart vielgestaltiges, eigensinniges, sprachlich und formal virtuoses Werk aufzuweisen. Peter Handke hat mit beinahe jedem seiner Bücher – es sind mittlerweile mehr als siebzig – Formen und Möglichkeiten des literarischen Schreibens und damit auch sich selber als Schriftsteller neu erfunden. Sein literarischer Rang ist selbst bei seinen Kritikern unbestritten. Zu seinen bürgerlichen Tugenden zählt, dass er die Freiheit der Rede pflegt, politisch unbequem ist und zuweilen ‚Klartext‘ spricht."
In Salzburg hat Handke begonnen, seine slowenischen Wurzeln zu erforschen. Auch sein Ruf als Übersetzer ist hier begründet. Handke übersetzte Werke von Emmanuel Bove, Francis Ponge, George-Arthur Goldschmidt, Rene Char, Julien Green, Marguerite Duras, Patrick Modiano aus dem Französischen, Walker Percy aus dem Englischen und Florjan Lipus und Gustav Janu aus dem Slowenischen. Außerdem legte Peter Handke eine Übersetzung von Aischylos-Werken aus dem Altgriechischen vor.

Zahlreiche Werke entstanden in Salzburg
Darüber hinaus hat Handke in seiner Salzburger Zeit rund ein Dutzend eigene Werke veröffentlicht, darunter "Die Geschichte des Bleistifts", "Nachmittag eines Schriftstellers" und "Der Chinese des Schmerzes". 1997 und 1998 kehrte er mit seinem Roman über den Apotheker von Taxham mit dem Titel "In einer dunklen Nacht ging ich aus meinem stillen Haus" und mit seinem Journal "Am Felsfenster morgens", einer Art Salzburg-Tagebuch, literarisch noch einmal in diese Stadt zurück. Zuletzt war Handke anlässlich der Uraufführung seines Theaterstücks "Immer noch Sturm" bei den Festspielen 2011 zu Gast.
Der Große Kunstpreis des Landes 2012 wird am 6. Dezember 2012 in der Residenz an Peter Handke verliehen. Dies ist zugleich Handkes 70. Geburtstag.

  Zu einer Zeit, so vor 10 Jahren, wollte Handke eigentlich
keine Preise mehr annehmen, dann kam die Milosevic Grabrede
und sein Wunsch all die Übersetzer vom Bildverlust/Del Gredos
zu eine Kletterei in Spanien einzuladen, und Sigrid Löffler war hilfreich ihm den Heine Preis der Stadt Düsseldorf zu besorgen, die Düsseldorfer haben sich, der Grabrede wegen, besonders dusselig benommen und das Geld verweigert, woraufhin  Klaus Peymann Handke den neu gemünzten Berliner Heine Preis von 50,000 Euros besorgte und mit ihm zusammen
eine schöne schön photographierte Reise in den Kosovo unternahm, und das Geld einem Serbischen Dorf gaben. In den meisten Fällen wird Handke ja jetzt preisgekrönt von Orten die sich mit seinem Namen schmücken,viel weniger berühmt sind alser selbst. Am liebsten hab ich selber den St. Lazarus Preis!
Das so-genannte Ritterkreuz dafür dass man auf dem Amselfeld gefochten hat.
Ich selbst stifte den Handke Preis - für Schriftsteller
die  Verständnis haben von Handkes gewissenhaft erkundigten literarischen Mitteln und diese weiterentwickeln, also andere Genies.
  Von Kosovo bis.... leider noch nicht Oslo
des Werkes willens, dass es gelesen wird. Aus Salzburg ist Handke ja 1987 geflohen!

http://handke-magazin.blogspot.com/2010/06/handke-magazine-is-over-arching-site.html




 


4 comments:

  1. Exzellente Entscheidung der Jury:
    Neben all dem oben Angeführten ist m.E. Handke eigentlich d e r Salzburger"Heimat"-Dichter...wüßte keinen,der so großartig Salzburg und seine Umgebung geschildet hätte wie Handke es bspw. in "Der Chinese des Schmerzes" u.div. anderen Romanen getan hat...s.auch "Am Felsfenster morgens"...dies ist in Sbg. kaum bekannt..der Mann hat(te) ganz einfach zu lange Haare...!?
    Zeit,daß dies auch in Sbg. bekannt und geehrt wird!

    Lg in die Staaten!

    R.Puttinger , Wien

    ReplyDelete
  2. Ich kann schwer beurteilen ob Handke DER Salzburg Dichter ist - kenne nur Trakl ausser ihm. War nur zweimal in Salzburg.
    1964 zu einer Hegel Konferenz, 1980 zu einem Besuch bei Handke

    http://www.van.at/lesen/set01/roloff01.htm

    so gluecklich kann er da nicht gewesen sein wenn ich an DER NACHMITTAGS EINES SCHEIFTSTELLERS denke, wie ungluecklich das
    Verhaeltnis mit Marie Colbin ausgegangen ist. Dass er geflohen ist und Manuskripte bei seinem Landlord hinterlassen hat, wie man es in der Malte Herwig Biographie liest.

    ReplyDelete
    Replies
    1. S.g.Hr. Roloff,

      also unter "Heimat"-Dichter (s."Gänsefüßchen"!) muß man sich -v.a. in Ö!-nicht unbedingt einen glücklichen Menschen vorstellen...:
      V.a. beziehe ich mich mit dieser Zuschreibung auf die m.E. von keinem Sbg. Dichter sonst vorgen. Einbeziehung bzw. Schilderung geogr.-topograph. (Stadt-)Salzburger Gegebenheiten (s.bspw. in "Der Chinese...""Felsfenster..",Taxham uäm.- (Trakl bezog sich viel weniger auf den Ort).-
      Ich war,bin oft in Sbg.,lebte in den 80ern 8 jahre dort und -und Handkes Werke taugen da durchaus problemlos als eine Art Stadt,-Fremdenführer..!
      (Tip: Schauen sie sich mal Handkes damalige "Residenz" auf dem Mönchsberg,Nähe Richterhöhe an:großartiger Südblick auf die österr.-bayr. Alpen vom"Felsfenster " aus!)

      LG

      Reinhold Puttinger
      Wien

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    2. Ja die Oestreichische Heimat Dichtung ist ja ziemlich ins Negative umgekippt, so mit Josef Winkler und vielen anderen exzellenten Schriftstellern, aller, auch experimenteller Art. Von den älteren is mir nur Rosegger bekannt, und eigentlich nur durch einen seiner Schneider Träume die Freud in seinem Traumbuch bespricht. Ja und einige Volksstücke. Also bei Handke, ÜBER DIE DÖRFER, klingt das idyllische des Landlebens wieder an. Trotzdem ihm am Anfang doch schon bei jedem Zeichen für Heu übel wurde. Inzwischen lässt der Kerl sich von den Religoesen feiern und ich frage mich ob die noch so zahnlos sind wie damals bei der Hegel Konferenz - der Katholizismus kann alles einverleiben scheinbar. Und Handke jetzt zuvorkommend! x michael roloff

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