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HANDKE MATERIAL ON THE WEB: http://www.handke.scriptmania.com/favorite_links_1.html http://handke-discussion.blogspot.com/ [the American Scholar caused controversy about Handke, reviews, detailed of Coury/ Pilipp's THE WORKS OF PETER HANDKE, the psycho-bio http://picasaweb.google.com/mikerol/HANDKE3ONLINE# http://www.handke-trivia.blogspot.com http://www.artscritic.blogspot.com http://www.roloff.freehosting.net/index.html

Thursday, August 26, 2010

HANDKE AUFFUEHRUNG IM "AUSTRIA HOUSE" IN LONDON












Peter, stimmt das, oder macht ihr euch 'nen Witz im regnerischen London? Der Monat August
faengt zwar auch mit "A" an, und ihr habt April Wetter..???
Dein Michael r. im sonnigen Seattle, wahrlich eine verkehrte Welt.


-------- Original Message --------


Date: Thu, 26 Aug 2010 13:23:08 -0700
From: ebc@apa.at
To: mikerol@gmail.com




26.08.2010 / 10:18  Handke/ London/ Kultur

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

Handkes bei seinem Besuch bei Präsident Fischer geäußerter Wunsch doch einmal
wirklich als Kultur Referent Keuschnig
aufzutreten[vide den gleichnamigen Kultur Attaché, Erzähler, Protagonisten, und die zitierte Figur in Die Stunde der Wahren Empfindung, Mein Jahr in der Niemandsbuch-t, Samarra/Morawische Nacht], also als Kultur Attaché der er nicht wurde
   weil schriftstellerisch so früh erfolgreich, dass er das Jura Studium abbrechen konnte das ihm dieses Sinecure im Österreichischen auswärtigen
Dienst ermöglichen sollte. Nach einigem Bedenken schlug Präsident Fischer die Londoner Österreichische Kultur Haus vor,
von dem gewieften Peter Mikl geleitet:
http://www.acflondon.org/
Dr. Peter Mikl höchst persönlich stellte Peter Handke vor....

als "Gregor.... Samsa! Pardon 'Freudian Slip, bitte um Entschuldigung."
Handke: "Sag das noch einmal und wir treten auf die Strasse!"
Mikl: "Gregor Keuschnig... nochmals
bitte um Entschuldigung. Küss die Hand" sie erinnern sich an seine Romane Die Stunde der Wahren Empfindung, Mein Jahr in der Niemandsbucht..."  - die Österreicher sowie Deutschen brachen sofort in gutmütig fröhliches "Aha" Gelächter aus, die Engländer, aber nicht bis auf sein auf den Witz gefasster Englischer Verleger Peter Tummons, Eyre Methuen, waren eher verblüfft wenn sie Handke von einem Bild kannten.

"Hat der Handke 'nen Doppelgänger?" fragte irgendjemand.
"Ist 'nen gespaltener Mensch" ein anderer.

Einige Engländer störte dies bl
öde Gelächter der Deutschsprechenden, viel Tuscheln. Zuerst
erinnerte Mikl an die lange lange Laufbahn seines Nachfolgers durch die Gel
äufe des Österreichischen Kulturdienst, den Gregor Keuschnig hinter sich gelegt: Barsina Faso [Malaria, Weibergeschichten, pöbelhaftes Benehmen], Paris, Nervenzusammenbruch nach dem ihm das Weib weggelaufen, schlimme Weibergeschichten; Anchorage zur Erholung [wieder Weibergeschichten, was mit 'nem Indianer der besoffen eine Kette schwingt]; zur Erholung nach Denver, da stirbt ein Skichampion Freund, tiefe Depression, die in New York im Hotel Adams zu wildem segnen der Central Park Passanten führt; zur Erholung nach Stuttgart; u.s.w. lange bei der Belgrad Botschaft zur Verteidigung der Serben." Schallendes Gelächter von der deutschsprachigen Mann und Weiberschaft. Die Engländer wirken immer verstörter.

Keuschnig's erste Worte nach dieser Vorstellung: "Na, schoen euch mal wieder zu sehen ihr alten Arschlöcher, ihr wollt wohl beschimpft werden?" Fröhliches Gel
ächter.... Engländer die Deutsch verstehen aber nicht den Witz gucken sich an als ob... Woraufhin Handke sich den Hosenschlitz aufzog und seinen, höflich gesagt, eher mittelmässig grossen Griffener Steifen in die Hand nahm und zu onanieren vorgab - die Frauen, auch die deutschen, erröteten heftig, dann steckte Handke den Schwanz wieder ein, verschloss aber nicht den Hosenschlitz und sagte: "Ja manchmal bin ich bisschen diabolisch."

"Stimmt," rief ein Weibsbild in Arabischem Kostüm.



Handke: "Du Bestie! Krepier mir, dich hätte ich von der Klippe werfen sollen
anstatt den alten Nazi Hakenkreuz der mir die Bäume beschmutzt!
Die verfolgt mich schon seit fünf und zwanzig Jahren
auch in meinen Büchern."

Woraufhin, das Weib den Kopfschmuck abtat und sich ganz dem Publikum
zu sehen gab.




Wahrlich es war "die Colbin." Netzwerke: Seit vielen Jahren wird versucht, den Frauen-Anteil in IT-Unternehmen generell und im Top-Management speziell zu erhöhen, Hürden auf dem Karriereweg zu beseitigen und dem weiblichen Nachwuchs Informationstechnologie schmackhaft zu machen. Bisher mit bescheidenem Erfolg.

Handke drehte sich um, liess die Hose runter und zeigte ein einfach unmögliches
Arschloch...

[Bild als obszön gelöscht, auf Anforderung erhaltbar von dem Photographen
Frank Krahberger Wien] redact@ejournal.at

und schrie: "Heil Handke, Heil Goethe, Heil Goetz ...leckt mich auf Romansch..."

und sprang durch den Schlitz im Vorhang hinten scheinbar in ein Schwimmbad... denn man
hörte Plantschten als ob ein Körper in Wasser geworfen wurde...irgendetwas.

Die Colbin schluchzte und lief im nach mit gezückter Handtasche...

Wie gesagt, in Peter Mikl hat der Kultur Dienst den richtigen Mensch in London,
gewieft, savoir faire, die Tradition der Attachés die ein Handke, unser "Idiot Savant"
 wohl schnellst zerstört hätte wenn er es jemals zu Attaché geschafft hätte...
 - jetzt sah man wie gewieft er ist, der Mikl als er sagte: "Tja unser
Kultur ist im Begriff sich zu verwandeln. Oesterreicher machen die besten
Happenings."

Und da kommt der Handke zurück auf die Bühne und schuettelt sich wie ein
grosser nasser Hund und bespritzt die Weiber in der ersten Reihe ihr Pelzmaentel...
Ein Englaender hat die Bobbies gerufen die alles wieder beruhigen.
Handke und Mikl umarmen sich, taetscheln aneinder die Backen.
"Hoch lebe die Austrarksiche Kultur."

Was haben die Bemühungen in diesem Bereich wirklich gebracht? Woran scheitern entsprechende Anstrengungen? Welche Stolpersteine gibt es? Und welchen Einfluss hat das auf die Branche? Am 26. August beleuchten Expertinnen und Experten die Entwicklung der Positionierung von Frauen im IT-Sektor bei einer Podiumsdiskussion der APA-E-Business-Community in Wien.

Es diskutieren: Bente Knoll (Knoll & Szalai), Marija Jelinek (Capgemini), Lisa Kuhn (NAVAX), Evelin Mayr (HP Österreich), Elisabeth Unger-Krenthaller (SAP Österreich), und Marie Colbin, Salzbu
EBC: Ladies Night - Warum IT noch immer nicht Chefinnensache ist

Datum: Donnerstag, 4  September 2010 Ort: Haus der Musik, 1010 Wien, Seilerstätte 30 Happy Hour: ab 18.30 Uhr Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bitte an:
ebc@apa.at

Die Plattform

Soziale Netzwerke, mobiles Marketing und Software als Dienstleistung: Die IT-Welt dreht sich immer schneller. Die seit neun Jahren existierende E-Business-Community (EBC) hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Wissen über aktuelle Themen aus der Branche zu vermitteln und Geschäftskontakte zu erleichtern.

Veranstaltet von APA-MultiMedia, dem Partner für multimedialen Content und redaktionelles Outsourcing, bildet die EBC ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business. Monatliche Veranstaltungen, bei denen sowohl Impulsreferate als auch Fachvorträge und Podiumsdiskussionen Platz haben, bilden die ideale Plattform für Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Die Partner-Unternehmen der E-Business-Community sind:

- A1 Telekom Austria www.A1TelekomAustria.at -
http://www.acflondon.org/
Capgemini Consulting Österreich AG www.at.capgemini.com - CELLULAR GmbH www.cellular.at - diamond:dogs webconsulting GmbH www.diamonddogs.cc - economyaustria http://economyaustria.at - Hewlett-Packard www.hp.com/at - Kapsch CarrierCom AG www.kapsch.net - Microsoft Österreich www.microsoft.com/austria - NAVAX Consulting AG www.navax.at - NextiraOne www.nextiraone.at - SAP Österreich GmbH www.sap.at - UC4 Software GmbH www.uc4.com - WirtschaftsBlatt Verlag AG www.wirtschaftsblatt.at - Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at - APA-MultiMedia http://multimedia.apa.athttp://multimedia.apa.at

Rückfragehinweis: E-Business-Community Barbara Rauchwarter Tel.: +43/1/360 60-5700 mailto:ebc@apa.at Web: http://ebc.apa.at


OTS0054 2010-08-26/10:18













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Saturday, August 21, 2010

Peter Handke : Ein Jahr aus der Nacht gesprochen

http://handke-magazin.blogspot.com/2010/06/handke-magazine-is-over-arching-site.html

several dozen excerpts at the end



http://jungundjung.at/content.php?id=19&b_id=133

Ist die Nacht überhaupt eine Tageszeit? Folgt sie einfach dem Abend wie der Mittag dem Morgen? Oder folgt sie nicht eher ganz anderen Gesetzen, jenen, die dem Taghellen, Vernunftgewogenen und Überschaubaren das Unberechenbare, Welt- und Traumverlorene gegenüberstellen und so das Überraschende, Undenkbare, Nicht-Erlaubte erlauben?

Jeder kennt diese Augenblicke zwischen Schlaf und Nicht-Schlaf noch vor dem wirklichen Wachsein, wenn aus dem Gemisch von Tagesresten und Träumen sich Bilder und Wörter zu halben und ganzen Sätzen verbinden wollen, meist aber zerrinnen, ehe sie Form angenommen haben.
Peter Handke hat die Fähigkeit, solche Sätze zu fassen und so seinen Tagebüchern ein Nachtbuch zur Seite zu stellen. Es sind oft seltsame Sätze, deren Herkommen so rätselhaft ist wie ihr Weiterwirken offen. Ihr Zauber entfaltet sich wie eine Rose von Jericho im Wasser: Ob sie wie Teile einer alten Erzählung klingen oder wie der Beginn einer neuen – sie blühen auf wie der junge Tag.


http://kurier.at/kultur/2025369.php

Peter Handkes "Nachtbuch"

Kleine, stille Fliegen in der Küche: Was denkt der Dichter, wenn er noch nicht wach ist, aber nicht mehr schläft?

rts Spricht 500 Mal aus der Nacht: Peter 
 
Das ist der Unterschied: Wacht unsereiner auf, ist der erste Gedanke vielleicht "Eine Minute, dann muss ich pinkeln".


Aber wenn ein Dichter wie Peter Handke langsam munter wird, wenn er nicht mehr schläft und noch nicht ganz wach ist, dann hat er folgenden Satz im Kopf: "Ich werde ab Herbst in Graz Luftwissenschaft studieren. Rufen Sie mich an!"


Oder: "Der Krebskranke ist der Spion aus der anderen Welt."


Die Bücher seines Mit-Schreibens täglicher Geschehnisse (zuletzt "Gestern unterwegs", 2005) sind ein jahrelanger Gefährte. Beim Lesen denkt man unwillkürlich daran, dass es Zeiten gab, als man ein Buch mit ins Grab genommen hat.


Bei Notizen wie "Versteh niemanden, so kommst du unbehelligt durchs Leben" kann man nicht gleich umblättern. Das muss wirken.


Wie ist das bei "Ein Jahr aus der Nacht gesprochen" ? Handke wollte seinen Tagebüchern ein Nachtbuch zur Seite stellen.


500-mal hielt er einen Satz fest, der in der Früh zerrinnen wollte. Selten (aber doch) hätte er ihn zerrinnen lassen sollen: "Der Bahnhof von Düsseldorf wird nie das Zentrum der Welt sein." - "Gase, kalte Luft und alleinlebende Frauen drehen links."

Andererseits: Darf einer wie Handke denn nie blödeln? Oft sind seine Worte beim Aufwachen noch nicht unter Kontrolle - dann "gliedert es", dann wird das Denken "gesiegelt".

Oft sind sie - wie es Verleger Jochen Jung sagt - Literatur vor der Literatur. Dann entstehen seltsame Bilder, die bei dem gebürtigen Kärntner bleibend sind:

"In Triest sich umziehen für die 1. Klasse!"

Da steckt eine Geschichte. Vielleicht fallen einem Leute ein, die ihre Wohnung putzen, bevor die Putzfrau kommt. Damit alles erstklassig aussieht. Damit der saubere Schein gewahrt wird.


Die Mischung Oder, ebenfalls schön zum Weiterspinnen: "Die kleinen, stillen Fliegen in der Küche: du musst sie nicht kaufen, du kannst sie auch mieten"


Es ist die Mischung, die es bringt. Heidelbeeren und Wasserverschwenden, Hostien und Orangen - Albernheiten und tiefer Sinn.


Daraus wird zwar kein Buch, mit dem zusammen man begraben werden will. Aber ins Bett kann man damit schon gehen.


PS: Die von der Deutschen Verlagsanstalt als "kontrovers" angekündigte Biografie Handkes "Meister der Dämmerung", geschrieben vom deutschen Literaturwissenschaftlers Malte Herwig, erscheint im November.


Und im Jänner 2011 veröffentlicht Suhrkamp Handkes Drama "Immer noch Sturm" - Zitat: "Ja wir haben das Unrecht begangen - das Unrecht, hier, gerade hier, geboren zu sein."

Es spielt in Kärnten.

http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/588998/index.do



HANDKE: Nachtbuch

20.08.2010 | 18:25 |   (Die Presse)
 
Im Erwachen hat Peter Handke mehrere hundert Male Sätze aus Schlaf und Traumfestgehalten und aufgeschrieben – seinen Tagebüchern dergestalt ein „Nachtbuch“ an die Seite stellend. „Es sind oft seltsame Sätze, deren Herkommen so rätselhaft ist wie ihr Weiterwirken offen.“

„Ein Jahr aus der Nacht gesprochen“ erscheint am 25. August im Verlag Jung und Jung, Salzburg. Das „Spectrum“ bringt – auf Wunsch des Autors in alter Rechtschreibung – Auszüge daraus.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2010)

I WILL ADD THE EXCERPTS AS SOON AS I FIND THIS "SPECTRUM" [IT TURNS OUT THAT THIS 'SPETRUM' is the Presse's own blog..]

Sätze aus der Nacht

20.08.2010 | 18:24 | Von Peter Handke (Die Presse)
„Und wieder einmal gehst du nur von einer Station zur anderen. Nichts stößt dir zu. Und das soll ein Buch sein?“ – Sätze aus Schlaf und Traum, beim Aufwachen notiert.
„Sollen wir's noch einmal versuchen, Frau?“

„Am Ende werde ich etwas sagen, ein bißchen“


„Manchmal, wenn man redet, redet man immer weiter“

„Die Woche über spielen sie Ping-Pong, am Samstag spielen sie Pong-Ping.“ – „Ja, die Wespen leben in Ketten“


„Sind Sie der, der hinter der grauen Holzhütte mir ein Gedicht vorgetragen hat?“


„Der Papst weiß sicher, daß er verdammt ist“

 
„Die Kinder haben sich über ihn lustig gemacht, aber nicht zu sehr“
 
„P. H. im Neunten Land?“ – „Neunmal kennt er das Land nicht“
 

„Columbo ist nicht mehr bei uns. Und wir sind auch nicht mehr bei uns“
 
„Wie schreibt sich ,Bondy‘?“ – „Wie Bondy“
 
„Sie ist so durcheinander, sie würde jemanden brauchen zum Dabeiruhen“


„Höhlenzeichnungen im Freien, draußen im Wald – gibt's denn so was?“ – „Ja, schau, in Anif!“

 

„Wie schön waren die Treffen ohne Literaturveranstaltungen!“
 
„Er ist gerade zum zweiten Mal geboren worden, diesmal aber –“
 
„Du bist mit ihm? Das ist ja fast so schlimm, als wärst du mit mir.“ – „Morgen wirst du geköpft“
 
„Schau, der haut ab!“

„Da, der Dalai Lama auf seinem Bergkanapee“

 
„Da liegt er nun. Wem würde er fehlen? Wem würde er nicht fehlen?“
 
„Soll ich dir alle deine Verrisse nach Breslau schicken?“
„Solange die Triestiner zur Schwedin sagen: ,Wie geht es? Schöner Tag heute?‘: kein Problem. Sowie sie aber fragen: ,Wie gefällt es Ihnen bei uns?‘...“
 
„Dem Text geht es nicht gut“
 
„Diese Zehe muß abgeschnitten werden!“
 
„Dein Gesicht riecht so nach Seife“

„Kennen Sie den ,Siebenkäs‘?“ – „Von JeanPaul!“ – „Ich möchte ihn verfilmen“

„Er hat sich den Arm abgehackt und sich zum Sterben gelegt“

 
„Ich bin schon gespannt auf das Rendezvous auf Seite sieben.“ – „Ja, willst du denn die ganze Marmelade lesen?“
 

„Ich verstehe Kärnten immernoch nicht“
 

„Polizei, schnell! Ein Mann liegtin der Allee.“ – „Ist er tot?“ –„Weiß nicht“
 

„Sag nicht dauernd ,Bravo!‘ zu mir!“ – „Arschloch!“ – „Ja, nennmich lieber ,Arschloch‘, oder ,Winterbierhaus‘ oder ,Schlaganfall‘!“
 
„Brad Pitt bei der Müllabfuhr!“ – „Und der tut, als wär' das normal!“
 
„Ich muß zu dem Buch. Es ist mein Alles. Nein, stimmt ja gar nicht“
 

„Man nennt sie die Epische Republik.“ –„Warum?“ – „Darum“
 

„Als ich Napoleon zum ersten Mal gesehen habe, wie auch immer, hat er gezittert“



„Im Herbst dann fand er sich in Thessaloniki ... Durch ihn verstrickte sich das Gericht in kambodschanische Zustände... So... Pot!“

 
„Das Verhalten der Männer hat sich starkverändert, außer wenn sie lieben“
„,Ich habe Heimweh nach der Schönheit‘, sagte Mascha, seine Frau“
 

„Du gehst dahin im Anzug wie einer im Rollkragenpullover.“ – „Ja, bin ich denn ein Mittelschulprofessor?“
 

„Was ich mag: Nightclubs, Vorspeisen und Raben.“ – „Lädst du mich ein?“ – „Jetzt müssen wir was trinken, wo wir unsere Namen spüren!“
 

„Das Perfekt!“ – „Und jetzt?“
 
„Die Insel La Réunion möchte das Wien des Indischen Ozeans werden“
 
„Kein Erbarmen auf der Brücke über dieDrina, und dreimal kein Erbarmen auf den drei Brücken über die Ljubljanica!“

„Gibt es immer noch die Verordnung, daß den Idioten die Hinterzimmer verboten sind?“


„Wie kann sich ein Kärntner Hiasl einbilden, mit seinem Design die Welt aufzufrischen?“

 
„Der Hirte im Speisewagen hatgesagt, daß er noch nie so viel im Wasser war wie in diesem Winter.“ – „Um die Schafe herauszuholen?“ – „Ja.“ – „Alles kommtwieder“
 
„Und Herzeleid ist mehr als Herzeleid“

 
„Das meiste ist weggeschwemmt. Aber füreuch gibt es noch schöne Reste“

 
„Seltsamer, du bist so schwer zu durchschauen.“ – „Du willst mich also durchschauen?“


 

„Das Blatt aus dem Heft reißen! Wenn nicht: weg von der Schule!“ – „Und ihr wollt Lehrer sein, so ohne Güte?“ – „Ja, ohne Güte. So ist das heute“


„Ich werde ab Herbst in Graz Luftwissenschaft studieren. Rufen Sie mich an!“


„Ich habe mir diese Frau extra für die Nacht ins Haus gebracht, Gemahlin. Und jetzt beleidigst du sie“
 

„Deine Schuhe stammen von den Texasrangern ab. Sie sind über den Himalaya zu uns gekommen und haben ihre Legitimität verloren. Es gibt die Überlegung, sie für null und nichtig zu erklären“
 
„Du wirst im Sterben vollkommen inkohärent sein.“ – „Wer weiß.“ – „Ja, wer weiß.“ – „Wer spricht da?“ – „Die Kompanie von Brügge.“ – „Ja, der Wind hat immer recht“
 
„Das Dorf darf Dorf sein“

„Damals hast du dich doch als Caspar David Friedrich am Meer photographieren lassen? Warum zerreißt du das Photo jetzt?“
 
„Ich hab' solch eine Sehnsucht nach einer Frau, in allen Fenstern habe ich die Fahnen ausgehängt“
 

„Ich weiß von dir alles: Du schläfst in einem Rundbett, und einmal wirst du den Großen Topf gewinnen.“ – „Und was weißt du noch?“ – „Sambesi ist eine Stadt in Nordmontenegro. Aber geographisch gehört es zu Italien“


„Ich habe dich aus den Flammen gezogen. Oder du mich aus dem Gasbereich. Im Kokosmattenhotel oder wo. Oder war das ein Widder?“


„Schaut so ein Heimweh aus?“

„Schau, die Bohrtürme in der Nordsee.“ – „Aber das sind doch bloß die Ähren des Spitzwegerich zwischen den Steinplatten!“ – „Gehen wir ins Zimmer!“ – „Ja, aber zeigen wir uns nicht auf der Terrasse!“

 
„Wie der Held ist? Er ist ... Ah, bis man all die Wintersachen ausgezogen hat! Und dann erst das Wintergesicht!“
 
„Zadek sagt, er erzähle einer jeden neuen Geliebten alle seine vorigen.“ – „Ja, und Jane Birkin hat noch nie Einkäufe gemacht“
 
„Ihr seid nicht das Volk. Weg mit dem Volk!!“
 
„Ein Taxi jetzt in der Nacht, in der Vorstadt?“ – „Doch, da ist ein Stand, vollbesetzt, unter den Kastanien, in der Dachauer Straße“
 

„Merkwürdig, daß die besten Schwimmer immer die sind, die das am meisten brauchen“
 

„Sämtliche wilden Tiere der Insel sind im selben Moment geboren. Gemeinsam sind bei allen die Fruchtblasen geplatzt, mit einem einzigen Knall. Seitdem sind alle touristischen Karten hier falsch, auch die beim Fahrer im Nachbarbus“
 
„In die Sense des Gegenspielers greifen, und wer als erster blutet, hat verloren.“ – „Oder den andern mit Weihrauch anblasen.“ – „Ja, jeden Tag stehen in der Zeitung neue Todesarten“
 

„Den Menschen bedeutet die Mitternacht viel. Aber wenn sie dann da ist – nichts als ein ,Die Mitternacht, hm‘“
 
„Und wie geht's mit uns beiden weiter, Liebe?“ – „Gar nicht. Wie von Anfang an, Lieber“
 
„Du legst das Farbband für die Schreibmaschine ein wie für eine Filmrolle.“ – „Ist sie ja auch.“ – „Und du stößt dabei die Luft aus wie ein Läufer.“ – „Bin ich ja auch.“ – „Und du zählst dabei bis elf.“ – „Wie die Sprossen der Himmelsleiter“
 

„Nächtelang brannte in deinem Zimmer das Licht. Von der ganzen Kaserne wurdest du als hochherzig eingestuft. Dann aber hat man dich abgeschoben.“ – „Wie hieß doch der Platz?“ – „Ja, hast du denn dort nicht gelebt?“ – „Ich hab's versucht“
 
„Es ist ja normal, bespickt zu werden mit Schmerzen – aber nicht von dir“

 

„In Frauentoiletten zu gehen ist nicht meine Sache. Aber warum sage ich das? Sie haben mich doch gar nicht danach gefragt“

 
„Diese Flasche Wein war doch für Sie gedacht. Und niemand, der Ihnen während der ganzen Fahrt serviert hat! Was war denn Ihre Rolle bei der Veranstaltung?“ – „Die der Wanderratte“


„Mein Mund ist zu klein für den Salatkopf. Ich der Singer, du der Sänger. Fliegen da Schwalben oder Mücken? Den Pilgern die feineren Netze! Everybody knows...“

 

„Das Schuldgeständnis des Mörders ruft das Opfer im Grab zur Auferstehung.“ – „Und das Wort ist Welt geworden“
 
„Halt! Da auf Ihrer Schulter, sehen Sie!, ein Käfer. Einer von denen, die, wie sagt man doch?“ – „In die Ohren schlüpfen. Ein Ohrenschlüpfer? Mit einer Zange vorn? Ich komme nämlich gerade aus dem Wald.“ – „Das hat gar nichts mit dem Wald zu tun. Diese Dinger sind heutzutageüberall“
 

„Die drei größten Errungenschaften der Menschheit möchten Sie wissen? Die Institutionen Griechenlands; der Gedanke, daß ein Gott möglich ist; und drittens noch etwas ...Die Peripherie! Fernes Glimmen“
 

„Schon wieder Gewalt! Gewalt um Gewalt!! Und noch mehr Gewalt!!! Hört endlich auf mit der Gewalt, ihr Scheußlichkeiten!!!! Ihr zwei Scheußlichkeiten!! Statt einfach still zu sterben“
 
„Seit einiger Zeit ist er ein Angehöriger des Werkfastens“
 

„Zu spät für die Messe – aber immerhin liegen von den Hostien noch ein paar Krümel herum“
 
„Wenn ich küsse, möchte ich nie damit aufhören. Das Küssen ist meine Heimat. Deswegen meide ich es, wie ich nur kann. Das Streichholz ausblasen!“
 
„Wie sieht dich deine Mutter aus der Ewigkeit?“ – „In der Hocke“
 
„Und wieder einmal gehst du nur von einer Station zur anderen. Nichts stößt dir zu. Und das soll ein Buch sein?“
 
„Jetzt hast du mich also geküßt, meinen ganzen Mund, mit deinem ganzen Mund. Was soll denn aus uns werden?“ – „Keine Angst. Es wird schon“
 

„Gefalle ich Ihnen?“ – „Nein. Aber Sie mißfallen mir auch nicht. Das heißt, daß Sie mir vielleicht eines Tages gefallen werden“

 
„Meine Vorfahren sind mit Sklavenschiffen aus Afrika gekommen.“ – „Aber Sie sind doch weiß und blond!“ – „Ja, und? Endlich sehen Sie mich“
 
„Indem du dich von selber eingemeindet hast in mein Geheimnis, bist du nicht mehr erwünscht im Durchgangssaal meiner Ungewißheit“
 

„Nächstes Jahr, da trauen wir uns was, da gehen wir in den Wald, wir zwei.“ – „Bingo!“

 

„Sie, der Sie aus der kaufmännischen Einsamkeit kommen...“ – „Jetzt werden Sie ironisch.“ – „Ich bin nicht ironisch. Und wenn...“


„Deine Schenkel haben sich nie als Schenkel um Schenkel geschmiegt!“


 

„Die einen können direktwandern, die andern nicht“
 

„Lange Zeit hat er im Gerümpelschuppen der Kirche gelebt, grau in grau. Nur zu Weihnachten kam er ins Grünen. Und jetzt grünt er und grünt er. Das erste Leben gilt nicht!“ – „Es hat an der Tür geläutet!“ – „Nicht hingehen. Nicht aufmachen. Das erste Läuten gilt nicht“
 

„Wenn du doch das Wasserverschwenden vermeiden könntest, Kind!“ – „Das schaff ich nicht, Vater, ich bin nicht wie du“

 
„Ich bin kein Gewächs für ein Treibhaus.“ – „Dein Name?“ – „Drei Uhr Angst“

„Nie und nimmer wirst du in mich kommen,nie und nimmer werden wir ein Paar. Nie und nimmer werden wir zweiparallel sein. Nie und nimmerwirst du der König sein“

„Fuck.“ – „Sprich nicht so.“ –„Das ist Dorfsprache. Im Villagemuß man so sprechen“

 
„Sie bekämpfen einander Tag für Tag auf Teufel komm raus. Und heute werden sie heiraten“
 
„Manchmal fehlst du mir.“ –„Hört, er hat mich gerade beimNamen genannt!“
 
„Ihr, die vielen, ich die Wildwüchslingin, die Samorastnika.Gekippt in die Brennesseln, auferstanden aus den Brennesseln, ohne euch, fern von euch, für immer allein, frei von euch, Hallelujah!“
 
„Pan ist alles. Komm dich waschen!“
 
„Ist deine Mutter zu Hause?“ – „Ich glaube“
 
„Einem Österreicher genügt es nicht, heimzukehren“
 

„Was gibt's zu essen, Küchlein?“
 
„Mit kalten Händen kann ich keine Frau angreifen.“ – „Wirklich?“ – „Wirklich“
 
„Wäre ich ein Priester, würde ich eleganter in meine Gewänder finden“

 
„Und morgen?“ – „Schwerwerden der Stirn“
 
„Haben wir uns nicht schon einmal getroffen?“ – „Ja, im Herbst 1972.“ – „Aber da waren Sie doch noch gar nicht geboren!“ – „Stimmt“
 

„Wo ist dein Beruf angesiedelt?“ – „In den Augenwinkeln“
 
„Da ein Henkel, dort ein Henkel“
 
„Die Flasche da gehört zu dem Gentleman am anderen Ende des Tisches.“ – „Und wer ist der zweite Herr dort?“ – „Ein Schirmpilzsucher aus Lothringen“
 
„Ein junges Mädchen, das seinen Vater ohrfeigt, das muß vom Propheten Elias abstammen!“
 

„Diese Linde steht so kräftig da, als flösse meine Tinte in ihr“
 

„Ich habe absolut nichts zu sagen, nichts und niemandem, vom Boulevard de Sébastopol bis zum Boulevard de la Chapelle!“

 

„Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihren Mantel da zu verkaufen?“ – „Nein, ich möchte ihn tragen bis zum Sterben“
 
„Die kleinen, stillen Fliegen in der Küche: du mußt sie nicht kaufen, du kannst sie auch mieten“
 
„Was für einen Sinn hat ein Leben ohne Tau?“
 

„Wie öffnet sich denn diese Parkplatzschranke?“ – „Der vierte Nerv, der vom inneren Auge zum Gehirn führt, hat die Aufgabe, Farbe und Schimmer von Haselnüssen weiterzuleiten. Du brauchst also nur den Haselstrauch da ins Auge zu fassen, und die Schranke öffnet sich.“ – „Aber sie öffnet sich nicht!“ – „Weil du die Nüsse nicht richtig angeschaut hast.“ – „Stimmt: als es geblitzt hat, ist mir was anderes durch den Kopf gegangen“

„Ein Rucksack voll Pfifferlingen von der Saualpe, das ergibt wieviel Rowohlt-Taschenbücher am Hauptplatz von Völkermarkt?“

 
„Sie haben viele Bewunderer.“ – „Viele Bewunderer sind schon tot, und auch ich werde bald sterben“ ■
  • HANDKE: Nachtbuch
  •  
  • http://diepresse.com/home/spectrum/literatur/590615/index.do?_vl_backlink=/home/spectrum/index.do
  • Satzblitz, ferner Donner, Hörfund

    27.08.2010 | 18:38 |  Von Evelyne Polt-Heinzl (Die Presse)
    Abgründe: leicht zu überlesen. Verblüffung: erst im zweiten Anlauf. „Ein Jahr aus der Nacht gesprochen“: Peter Handkes Notate beim Aufwachen.
     

     

       
    Ein Jahr aus der Nacht gesprochen“, das ergibt bei Peter Handke ein rundes Buch, und man ist froh darüber, dass er die Traumfantasie vom „Werkfasten“ nicht in die Tat umgesetzt hat. Es sind kurze Notate von meist zwei bis drei Zeilen, selten länger, die hier locker in Dreiergruppen über die Seiten angeordnet sind. Sie verarbeiten Tages- und Denkreste, tragen aufgeschnappte Alltagsdialoge zusammen, stellen sie mitunter auf den Kopf, lassen eigenwillige Verknotungen entstehen, wie das in der Traumarbeit zu geschehen pflegt. Und wie dort kann sich aus der Verschiebung und Überblendung etwas ganz Neues ergeben – oder auch einfach dadurch, dass eine durchaus „normale“Rede und Gegenrede herausgehoben, auf ein Zitatpodest gestellt wird: „Wie finde ich dich?“ – „Ich habe einen Schlüssel“.
    Viele der Geschichten muss man sich lesend selbst zu Ende erzählen: „Sie wäre die einzige gewesen, bei der man verstanden hätte, dass... “ Häufig bleiben sie gedanklich im Offenen und erschließen sich nicht im schnellen Lesen. „Er kommt vom Unkrautausreißen auf dem Schneeberg“, heißt ein Eintrag, und die Pointe der Geschichte, dass es eben kein Unkraut gibt, sondern stets der Gärtner bestimmt, was ein Unkraut sei und was nicht, muss man selbst hinzufügen, oder man kann den Satz zusammen lesen mit einem früheren Fundstück: „Eine Gegend ohne Produkte – wie kann man die lieb haben?“
    Anders als in Handkes Journalbänden werden hier nicht Wörter, Blickweisen,Sprachbilder oder poetologische Fragen erprobt und ausgearbeitet, hier ist Handke freier und zugleich gebundener: an Erlebnisse und Eindrücke, an Gesehenes und Gehörtes. Und das kann auch ein typisches Gepolter und Gezänk sein, wie es im öffentlichen Raum allerorten zu hören ist. Daneben stehen Hörfunde, die aus Kindermund zu stammen scheinen, der den Erwachsenen einen Zerrspiegel vorhält, etwa mit ei- nem „Keppelt ihr immer so?“. In einen Beipacktext verpackt findet sich die Essenz dieser Einträge – und auch der „Kindergeschichte“ aus dem Jahr 1981: „... enthält zwischen 20 und 70 Prozent Infantizide“, gleichsam als mögliche Medikamentierung für verstockte Erwachsenenherzen.
    Bezüge zu bekannten Themen Handkes kann man in vielen der Einträge finden oder herauslesen, „Bitte, ein Taxi zur Bergstation!“etwa als Volte des Fußwanderers Handke aufzeitgeistige Gipfelstürmer – oder „Ich habe heute acht Optionen offen“ als Kommentar zur mentalen Unrast, gegen die Handke seit Jahrzehnten anschreibt. Seine Leidenschaft für das Pilzesammeln wird in der Traumwelt zur Rechenbuchaufgabe vermengt mit einer tagespolitischen Anspielung: „EinRucksack voll Pfifferlingen von der Saualpe, das ergibt wieviel Rowohlt-Taschenbücher am Hauptplatz von Völkermarkt?“ Sprichwörter können hier ebenso mutieren – „Ich und Gras, wie leicht ist das“ – wie Märchenbilder: „Eingesperrt in einen Teufel aus Glas war ich“. Manchmal ist der eingebaute Abgrund leicht zu überlesen: „Es wird Nacht werden beim Gehen.“ – „Kein Wunder, das ist ja ein Trauma“.
    Manche der Protokollstücke lösen Verblüffung erst im zweiten Anlauf aus: „Das war ein schönes Tor. Aber wozu?“ Oder: „Merkwürdig, dass die besten Schwimmer immer die sind, die das am meisten brauchen“. Kränkungen über Kritikerschelten spuken ebenso durch Handkes nächtiges Erleben wie Bilder für sein poetisches Programm, so in Form einer versäumten Abzweigung in das „County der Neu-Anlauf-Nehmer“, oder das Bekenntnis zum realen wie metaphorischen Stolpern, das Handkes Werk mit einer dichten Spur durchzieht: „Wie oft bin ich ausgerutscht im Leben – und erst im Traum“. Hier sind die Folgen freilich harmloser: „Als nach langem Warten klar wurde, dass kein Ersatzbus mehr kommen würde, beschloss er aufzuwachen“.
    Bisweilen haben Kenner von Handkes Werk Wettbewerbsvorteile und können sich aus den Satzblitzen längere Geschichten erzählen. „Den Mantel nicht in die Fichte hängen! Sie bricht!“, heißt es einmal. In Handkes 1994 erschienenem Epos „Mein Jahr in der Niemandsbucht“ mit dem Untertitel „Ein Märchen aus den neuen Zeiten“ rechnet Gregor Keuschnig mit der Ankunft eines Fabelwesens. Gleich nachdem er sich im neuen Haus eingerichtet hat, schneidet er den Wipfel der Fichte ab, um der Epiphanie des Fabelwesens einen Landeplatz zu schaffen. Die Chronik der Niemandsbucht als Schwellenort unserer Zeit enthält zumindest die Potenzialität, dass ein neues Märchen daraus werden kann, auch wenn das Fabelwesen in dieser Konkretion dann aus- und der Landeplatz leer bleibt. Die Fichte aber scheint an Stabilität verloren zu haben, und sie steht nach wie vor in der Niemandsbucht der Pariser Peripherie; die Peripherie aber zählt in einem der Nachtsätze zu den drei „größten Erfindungen der Menschheit“. Hier springt Gott „in Plastikfetzen zwischen den Autos über die Straße“; trotzdem: „Der Papst weiß sicher, dass er verdammt ist“. „Ein Buch ist mir erschienen“, heißt es einmal, und diesen Traum glaubt man keinem so freimütig wie Peter Handke; für uns Leser aber ist zumindest „Ein Jahr aus der Nacht gesprochen“ erschienen. ■
    ("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.08.2010)

    "Literatur vor der Literatur"

    Die Unerschöpflichkeit des Träumens

    27. August 2010, 17:15
    • Artikelbild: "Er hat die Hand in den Fluß der Träume gesteckt und sie trocken wieder 

herausgezogen."  Das Notieren aus dem Traum heraus geborener Sätze ist 

Peter Handke zur Lebensgewohnheit geworden. - Foto: REUTERS/Hugo Correia
      "Er hat die Hand in den Fluß der Träume gesteckt und sie trocken wieder herausgezogen." Das Notieren aus dem Traum heraus geborener Sätze ist Peter Handke zur Lebensgewohnheit geworden.

    In seinem neuen Buch notiert Peter Handke Sätze unmittelbar nach dem Erwachen

    Die Erkundung der Träume führt den Dichter in ein Zwischenreich des Halbbewussten und zur "Literatur vor der Literatur".
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    Wien - Woher nimmt der Dichter seine Worte? Sucht und findet er sie, oder werden sie ihm nicht vielmehr eingegeben? Ist es der Dichter, der schreibt, oder wird der Dichter geschrieben? Oder auch: Was ist vor der Niederschrift der Worte durch den Dichter?
    Peter Handkes soeben erschienenes Buch Ein Jahr aus der Nacht gesprochen (Verlag Jung und Jung, Salzburg) ist ein Experiment, dem diese Fragen vorausgehen. Das Buch versammelt jene losen, ungeordnet belassenen Sätze, die der Autor über den Zeitraum eines Jahres unmittelbar nach dem Aufwachen niedergeschrieben hatte. Auf der Schwelle zwischen Schlaf und Wachzustand hoffte Handke in diesem Selbstversuch, ins "Zwischenreich des Halbbewussten" vorzudringen.
    Psychotherapeutische Versuche, das Unbewusste ins Bewusste zu transferieren, gehen bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Im Halbschlaf oder unter Hypnose regte Pierre Janet, der Erfinder der modernen Psychiatrie, seine Patienten zum Schreiben an. Der französische Surrealist André Breton adaptierte diese Methode der Écriture automatique in den 1920er-Jahren für die moderne Literatur. Schon vor Jahrhunderten vertrauten Künstler mit ähnlichen Methoden auf spirituelle oder ekstatische Eingebungen - und sei es nur, um einem Reflexionszwang zu entkommen oder Schreibhemmungen abzulegen.
    Unzensiert denken
    Breton brachte nun die Lehren Freuds, mit denen er bestens vertraut war, ins Spiel. Das Schreiben solle dem Denken unzensiert folgen. Wer, soeben aus dem Traum erwacht, willkürlich formulierte Sätze niederschreibt, unterziehe sich einem "Denkdiktat ohne jede Kontrolle der Vernunft" . Breton schwebte ein unmittelbar fließender Monolog vor, der die Zensur des Verstandes auszuschalten vermag. Der Kreativität läge dementsprechend die "Unerschöpflichkeit des Raunens" zugrunde.
    Handke, der bereits seine täglichen Beobachtungen auf Reisen oder Gestern unterwegs (2005), seine Verzettelungen oder auch einen Wintertagtraum publiziert hat, überrascht nun wenig mit seinem nächtlichen Notizbuch. Ihn beschäftigt mehr die Ergründung kreativer Prozesse als die Erkundung der eigenen Psyche. Das Notieren sei ihm zur "Lebensweise" geworden, zu einer "Möglichkeit, gleichsam hinter die Literatur zurückzugehen" , bevor etwas fest werde. Handke spricht von einer "Literatur vor der Literatur" und von "Anflügen" , aus denen er keine Geschichten machen wolle.
    Methodisch hält er sich genau an das Konzept der Surrealisten. Peter Handke bannt in seinen Aufzeichnungen Traumreste, die einer Sphäre des Vorbewussten entstammen und nur noch eine vage Ahnung von der Freud'schen Traumarbeit des Schreibenden hinterlassen.
    Ungeschliffene Sätze
    Ungeschliffen, unbearbeitet sind diese Traumsätze Handkes in Ein Jahr aus der Nacht gesprochen schlicht in der Form und Reihenfolge abgedruckt, wie sie vom Autor notiert wurden. Wie bei den Surrealisten wird die Grammatik in der Spontaneität ihrer Entstehung belassen. Weder lässt sich ein System erkennen, noch eine Interpretation vornehmen. Manche Sätze enthalten eine ganze Geschichte, die noch erzählt werden könnte, manche wirken verrätselt philosophisch, andere erscheinen dem Leser hingegen banal und redundant.
    Handke will einem hier keineswegs vorgaukeln, ein Dichter erwache morgens bereits mit klingenden Verszeilen auf den Lippen. Manchmal denkt er auch nur: "Ob ich das Kreuzworträtsel noch schaffe?" Oder: "Dein Gesicht riecht nach Seife" Oder er macht sich Gedanken über seine Heimat und befindet schlicht: "Ich verstehe Kärnten immer noch nicht."
    Immer wieder kommen reale Personen vor (Brad Pitt beispielsweise, ausgerechnet bei der Müllabfuhr!), naturgemäß tauchen auch Peter Handke selbst und sein Werk in den Traumnotaten auf. "P.H. im Neunten Land?" - "Neunmal kennt er das Land nicht" (die mit Abschied des Träumers vom Neunten Land betitelten Erinnerungen an Slowenien erschienen 1991), ein Einbaum fährt als Kinderwagen vorbei, und auch der Vorgang des Schreibens beschäftigt Handke in seinen Träumen.
    Aus der Unbeschwertheit dieser spontanen Formulierungen entstehen immer wieder überraschend humorvolle bis skurrile, flapsige und zweideutige Sequenzen, die man von einem Peter Handke kaum erwartet hätte. "Auf zum Tigerwirt, zur Frau mit der roten Orange!" geht es da, oder auch: "Zu spät für die Messe - aber immerhin liegen von den Hostien noch ein paar Krümel herum."
    Einladung in die Träume
    Auf einer Strecke von rund 500 Notaten überwiegt aber ein geheimnisvoll traumwandlerischer Ton, eine entrückt-versonnene Stimmung, die herrliche Phantasmen gebiert. Folgt man der Einladung in Handkes Traumbilder, sieht man Gott in Plastikfetzen über die Straße springen, man begegnet einem Frauenmörder, einem Hund mit gefrorenen Zähnen und vielen Liebenden. "Er hat die Hand in den Fluß der Träume gesteckt und sie trocken wieder herausgezogen." Oder es wird eine Schranke ersonnen, die sich durch einen Nerv im Auge, das einen Haselnussstrauch fixiert, öffnen lässt: "Aber sie öffnet sich nicht!" - "Weil du die Nüsse nicht richtig angeschaut hast."
    Verlagsleiter Jochen Jung gibt eine einfache Leseanleitung ab: "Alle Sätze haben hier ein Lebensrecht. Wenn sie wirken, freuen wir uns, wenn sie nicht wirken, dann lies den nächsten Satz."
    "Es kann zur Schrift kommen, aber es kann auch zu nichts kommen" , lautet einer dieser Sätze Peter Handkes. Man kann sein Buch einfach als Appell für die Muße lesen und im Sinne Bretons auf die Unerschöpflichkeit des literarischen Urmaterials vertrauen. (Isabella Pohl, DER STANDARD - Printausgabe, 28./29. August 2010)
    Peter Handke: "Ein Jahr aus der Nacht gesprochen" . Verlag Jung und Jung, Salzburg 2010. 216 Seiten, Euro 20,00

    http://derstandard.at/1282273771431/Literatur-vor-der-Literatur-Die-Unerschoepflichkeit-des-Traeumens

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Thursday, August 12, 2010

This is a post about a man WIELAND SCHULZ [KEIL] who poses a danger to Handke and everyone else in the world

Liebe Frau Becker,
Vor ein paar Tagen hat Peter Stephan Jungk mich darauf aufmerksam gemacht {* #1} dass er und Wieland Schulz [Keil] eng
miteinander befreundet sind... Vielleicht ist Jungk naiv, eingewickelt , [/]wie so viele von Schulz vor dem Peter Handke
der erste war der mich vor ihm warnte nachdem Schulz die ersten öffentlichen Aufführungen von Handke in der USA
bei BAM  in 1971 gemacht hatte und Peter mit der Regie gesprochen hatte, "wenigstens sehr Deutsch" als ich von "dunkel"
mir in dem Zusammenhang noch nichts vorstellen konnte. Weiter unten [auch als Attachement] gibt es eine Aufzählung von Schulz Untaten...
Unendlich vielen Betrügen. [/ oder dumm, leidet an Scotomie, nicht wissen wollen, oder auch sehr dunkel?}

Urizen Books wurde zum illegalen durchschleusen  von durch Pornographie dubbing eingenommene Gelder benutzt
etwas ich erst zwei Jahre nach der Gründung des Verlags, von Susan Sontag erfuhr. Dem [auch Suhrkamp] Autor Olaf Hansen
wurden vier Filme die auf seiner WPA [works progress administration] Arbeit beruhten unbezahlt gelassen,
Schulz hat  den "silent Partner" Leo Felsberg betrogen [$ 50. k] beinah alle meiner Verlagsfreunde die er durch mich kennengelernt hat, Inge Feltrinelli die in dem UNDER THE VOLCANO investierte, die inzwischen verstorbenen Christian Bourgois und Marion Boyars,
, den Schlotterer bei Hanser hat er vollkommen eingewickelt, Michael Klett [sein Schulfreund 50 K]
das Herz von Urizen, die wichtigsten 12 Titel, hat der am Ende an Werner Linz von Continnuum Books fuer 25 k [tausend]
Dollar verkauft, Leute die die Brooklyn Bridge kaufen sind genau so Gauner wie die Verkäufer,
  um die Rechte zu UNDER THE VOLCANO von meinem Freund Gonzalo de Herralde Grau zu stehlen,
und dann hat er sich bei John Huston in New Jersey eingenistet, der dort ANNIE drehte, einem film wo "Clown" Schulz perfect Dieb
und Einbrecher spielt; bei der Verfilmung vonVOLCANO in Cuernavaca hat er das selbe wie immer gemacht: double-billing.

Ist auch, wie immer erwischt worden, alter Freund und Autor, der Filmmensch Paul Sylbert
sagte einmal: "He wants to get caught and then he wants to do it again." How true , as Verena von Zobeltitz
auch ueber seinen Masochimus bemerkte: hinter Schulz  wirbelt die Zerstoerung! So'n Walter Benjamin Bild!
 
Aber der Untergang von Urizen ist ganz meine Schuld, und zwar aus zwei oder nur einem Grund: ich bin nur am
End zu nem Rechtsanwalt, und als der Process Server den Schulz servierte, wurde der blau im Gescicht und
ist geflohen, ja das Dunkle ist dann immer ganz feige!
 und weil er soviel Angst hatte auch nie vor Gericht aufgetaucht - so dass ich sagen kann dass
ich einen Process eigenhändig, ohne Rechtsanwalt vor Constance Baker Motley, dem Haupt Richter
des Southern District von New York gewonnen habe! Etwas aehnliches auch in California 1987. Also: die Chancen den zu servieren gab es schon
seit langer Zeit, aber ich dachte: kannst es auf eigne Faust schon durch-kriegen - der liebe Handke weiss
das auch seit ich ihm einmal sagte "you have to do everything on your own"waehrend dessen, wenn ich
  zurückschaue genau so ver-rückt wurde [mich machen liess] von Schulz wie sein Partner in der Pornographic
dubbing Firma Vicland Productions [auch so'n verbaler Witz] wie den VICtor Bertini, dem Mafia Soldati
Partner in dieser Firma dessen "Familie" dieses  Zeug besorgte - einigen davon hat der liebe Handke Don Juan
wohl während des Schreiben der LINKSHÄNDIGE FRAU sich angeschaut!

Und das ist der hauptsächliche Grund dieses Schreibsels, denn von einem Auzug von Stephan Jungks
  Tagebücherndie mir Milena Findeisen aus Prag schickte sah es so aus als ob er und Jungk jedenfalls
zu einer Zeit gut genug befreundet waren um zusammen in den Sierras Gemsbock zu spilen, lesen von dem mich
darauf aufmerksam machte dass Handke immer noch Tachychardia und Panik hat. Trotz der
Kritik, und den graesslichen ausser den lieben Sachen die er mir angetan [wim wenders
machte mich darauf aufmerksam dass Handke alle die ihm nah sind verwundet, weh tut, malice aforethought!]
liebe ich den Idiot Savant wie nur einen anderen Menschen, finde nur dass
er sich nur während er schreibt spalten solle, und mehr Witz und a' bisserl minder Selbstgerechtigkeit.
T'ja und haetter er wirkliche Kurasch wuerde er sich mal auf eine wirkliche Psychoanalyze einlassen
und dann wuerden wir auch Zeuge fuer Milosovics sein, nicht nur dieses Ereignis zur Reklame des eigenen Selbst
benuten, n'est pas?
http://www.roloff.freehosting.net/index.html
Allen ein  sommerliches Wochenender wuenscht euch, Michael Roloff

http://www.facebook.com/mike.roloff1?ref=name



===========================================================================================

# 1 of 3 footnotes


Peter Stephan Jungk

 to me
show details Aug 10 (2 days ago)

for instance: i can hardly read what you write, since you but red over your sentences!

schulz-keil is a close friend...



2010/8/10 mikerol <mikerol@gmail.com>
o.k. if you have not the time.. and are not interested...
by the way did you ever meet this person?
 http://www.schulz-keil.faithweb.com/photo.html
I expect that at least your wife did since she worked for his fellow producer Cohn
on The Children .... best ever, michael r

2010/8/10 Peter Stephan Jungk <peterjungk@gmail.com>
no, it's not that! i don't mind criticism at all, on the contrary. it's just much too much. i don't read your mails,i don't have the time for them and they do not interest me, i'm sorry!
kind regards,
peter
]}
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#2]

Subject: re: Wieland Schulz , a.k.a Wieland Schulz [Keil] Passport in name of Schulz

From:
To:

http://www.schulz-keil.faithweb.com/
 
February 25, 2001

Rechtsanwalt Wirth
Berlin

Dear Rechtsanwalt Wirth:

Re: 82 Civ 2108 JMC

 [SOUTHERN DISTRICT OF N.Y. JUDGE CANELLA]


Today I am sending you a small packet in the above matter, which includes:

1] A copy of the original judgment, dated September 12, 1983, by Judge John M. Canella, United States District Judge, Southern District of New York.

2] Copies of two Subpoenas “duces tecum” addressed, respectively, to Wieland Schulz-Keil & his corporation WSK Productions, dated December 21, 1983 and 2/10/84.

3] An order to the U.S. Marshall’s office to take possession of Wieland Schulz-Keil’s property, dated October 26th, 1983, signed by the Clerk of the Court & witnessed by the Chief Judge of the U.S. District Court, Constance Baker Motley. [It’s a wonderful document as you will see, beginning with the words: “The President of the United States…”]
& the U.S. Marshall’s proof of service.

4] Some evidence to the effect that upon being served by the U.S. Marshall & some dozen subpoenas, Schulz-Keil finally provided himself with counsel & sought to vacate the judgment, using a variety of arguments claiming ignorance of the significance of having been served, etc. etc. I only enclose these materials to apprise you of debtor’s modus operandi: on being served he will turn ashen, run away; once a court has entered a judgment and collection is imminent he will seek counsel to create space and time to secrete his assets; these maneuvers have proved repeatedly futile, yet he keeps taking recourse to them. He did precisely the same thing in the Judgment that Mayfair International, a British firm, acquired over him in a matter concerning the production of the film “Mesmer” [see enclosure, for illustrative purposes only]. To the best of my knowledge, the Hungarian producer of “Freischuetz,” Andreasc Hamori, also holds a European judgment; and some other enclosed materials apprise you of further legal actions that may still be pending, e.g. you might want to check with Philip Kreuzer and Cinerenta, a firm of considerable substance, what measures they took to recover embezzled monies.
            Service, if it should come to that in Germany, can be an extremely difficult matter to execute in the instance of Schulz. After numerous failed attempts, I devised the ruse of a French woman friend of mine calling Schulz and making arrangements to drop off a French “screenplay” from a French publisher, with whom we were both acquainted. Schulz stood in the doorway of his little “mews” on Carmine Street in “the village” in New York, coat hanger in hand – it was surprising he did not also have a bouquet in hand: he is like that, very old-fashioned, having been raised by his grandfather in Frankfurt; that also explains some of the spell he cast, always seeming so much older than his actual age, nearly as bald as now already at thirty; very humble, self-abnegating with frequent professions of ignorance can be his act when caught in a tight spot; it took me some time to realize that his mesmerizing effect derives as much from what he does with his hands and eyes as whatever “reasonable” lies flow from his fat lips; so, a close examination of that series of photos may prove useful at some point.

5] One letter each from the original Banta lawyers involved in the case, Richard Kilsheimer; and Richard Fine in Los Angeles for background purposes only. I assisted Richard Fine’s assistants royally while I was in Los Angeles, at UCLA, though living in Malibu hills, but to little avail.

6] Some further material from other creditors that I accumulated over the years, also for background purposes, both American and German matters these.


7] Some material that has Schulz’s handwriting on it, for identificatory purposes, Urizen Books checks that he wrote to himself during the debtor in possession phase.

To the best of my knowledge Schulz still has an account with Bankhaus Meltzer I think it is in Frankfurt; and he and his wife have an apartment in Paris, which is in his wife’s name.

If you should have need of them for any reason, I also have transcripts of some of the bankruptcy hearings and Schulz’s prevarication to the Trustee in Bankruptcy; as well as perjured testimony in a related matter [to Urizen Book author Sam Shepard] where Schulz illegally sold Shepard’s publishing rights, to the sort of man who will “buy the Brooklyn Bridge” as the saying in New York goes; once again, attorneys, though apprised of Schulz’s perjury, relating to his ownership of the off-shore corporation Princeton N.V. , failed to press for prosecution. A terribly nice team of lawyers, they had their offices in the basement of which was the club where I went swimming….

As you will note, the original judgement is in the amount of  appr. 75 K plus attorneys cost of appr. 4 k. At the rate of 10 % per annum, but non-compounding, it is now worth appr. 225 K.
You will know better than I what attorney fees can be added in the Federal Republic.


This communication will accompany the sending.

Sincerely,

Michael Roloff
==============================================================
#3


 
RE: WIELAND SCHULZ [KEIlL Of Cyber Cinema/Mediastadt Babelsberg/ .....VOLUME I, # 1, APRIL 1997
 THE INTERNATIONAL WIELAND SCHULZ [KEIL]
 WIELAND-SCHWEIN WILD BOAR JAGD SOCIETY JOURNAL Eingetragener Verein O.H., Societe Non-Anonyme...

 Haupt-Jagdmeister & Headhunter, Michael Roloff

 Charter Members and Officers, Beaters, Beagles, Bloodhounds & Buglers. The injured parties in order of the appearance off their stigmata. Including a variety of judgments the Schulz [Keil] has incurred. The reasons for their incurrence And the Keiler method employed in the instance

 ADMISSION REQUIREMENT TO THE SOCIETY: A GORING BY the Keiler, A FLUMMOXING BY the Schulz, A mesmerizing treatment to a performance of accounting wizardry

 TABLE OF CONTENTS:
  A list in the making of financial Keilers administered and of the project + of the crime[s]committed Description & characterization of the beast... How to hunt such a one....

 HUNTING & BOUNTY ANNOUNCEMENT

 Please supply the names of fellow victims from the boring boars early childhood and student days in Europe, as well as those of his internationally acquired victims since: the sums of losses incurred, the method employed: Rome, Paris, Berlin, Hungary, etc... Small and large, its a thoroughly democratic club, as democratic as the animal is in picking truffles with his fat lips, as giving the small fry the runaround, as cheating, defrauding & fooling big and small...


1945-1970 Grammar School, Gymnasium & University Years  Note claims in the self-made resume affixed at the end
 1970 Arrival in U.S.
 1971-2-3-4 some theater work and documentaries for WDR television

1972 I recommended Schulz to a variety of German publishers on leaving the agenting for them through the Lantz-Donadio Agency. Evidently the infamous Vicland [pron: Fickland = Fuckland porno film  dubbing company was founded during this period in association with the poor sap of a soldati, Victor Bertini

1975 Founding of Urizen Books, with me and Leo Feldsberg, the latter as silent partner via Oberon N.V.

 1977 Olaf Hansen $ 50,000 minimum, Bodo Beer, camera man [10,000] on the 10 part W.S.K. Production Works Progress Administration Project for West German Television, simply didnt pay, stealing from a brother who had been tempted by the line= =Well mak some money Olaf.= Those informal and fraternal late 60s and early 70s days!

Victor Bertini [150,000 minimum + loss of firm] in his partnership with W.S.K. in the pornographic film dubbing firm Vicland Films [i.e. =Fuckland= in Amurrican]

 Leo Feldsberg [50,000], W.S.K. welches on his share of the development costs for a pornographic Midsummer Nights Dream film screenwriter, source of information, Judith Thurman, N.Y. N.Y.
Anyhow, Judith got a few months to write out of it.

Atlantis Film [Wolfram Juergens] [250,000 minimum + loss of his West German/Swiss pornographic film import company. Check with Munich law firm....

1978 Jonathan David, Lawrence Pithkethly [NY Center for Visual History [25,000], W.S.K. is eliminated as =treasurer=.

1979 Michael Klett [50,000], his loans to Urizen Books...but at least Michael didnt get taken for the entire $ 500,000 buy-out buy- Back loan scheme that the Schulz had developed in one of his most
 ingenious moves: a triple play to take out two partners and the new investor at the same time... I do duff my Marine cap to the Chutzpah.

1980 Patrice Marden & Ralph Cotta [500 & 5,000 resp.], Mardens film, firm had incurred some costs trying the help W.S.K. Productions
 to find a distributor for its Gonzalo de Herralde Grau film. Cotta was the first co-producer whom Schulz screwed on the Under the Volcano Project after he had stolen it from Gonzalo de Herralde.

 1981 Anne Hemenway [200], W.S.K. stop payment on her last two Urizen paychecks!!!! Never think that the grand old man cant be petty.

Pepon Coromina [Figaro Films] $ 50,000 minimum] =accepts= W.S.K.s magical accounting! The grin on W.S.K.s face when the teletyped message =We accept your accounting= appears on the Urizen-registered charade teletype!

Gonzalo de Herralde [$ 50,000 minimum], his investment in developing UNDER THE VOLCANO for film, + whatever monies he might have been paid if W.S.K. had not =dropped= out of the project, making Gonzalo believe he had lost interest while
 actually trying to produce grandfather John Hustons version.
 1982 Leo Feldsberg [100,000 plus interest], his investment in Urizen Books.

Loeb-Block-Wachsman [judgment], a welch on the servicing of W.S.K.s offshore corporation, Princeton, N.V., Curacao!!! Set up for him by Leo Feldsberg, Oberon, N.V.

 Urizen Books Creditors, including authors [150,000], sluicing of investments through Urizen, while establishing equity, into Vicland then into W.S.K. Productions... a preferred method of tripling the value of your money on a good days afternoon; double invoicing for expenses.

 Continuum Books [Werner Linz] [25,000], illegal sale of 5 Sam Shepard titles, which included 20 plays.

Jerry Tritz [1,000], welching on a lawyers fee.

The George Banta Corporation [180,000 -- their original $ 90,000 third party judgment now worth appr. $ 250,000]

 Michael Roloff [1984 Civ. Ctd. 86 default judgment in the amount of $ 250,000 now worth $ 500,000]

 Sam Shepard [50,000], loss of royalties, costs incurred in having to buy back the rights to his titles from Continuum Books, however poor little Werner Linz is just the sort of man to sell the Brooklyn Bridge to at a good price.

 Du Art Laboratories [judgment] welching on line of credit.

 Carey Cameron, Jeanette Naida, P. Handke [10,000 each], their investments in Urizen Books, plus interest

 1983 Michael Fitzgerald [150,000], cost & losses incurred in legal actions involving his executive producing Under the Volcano which had been double and triple billed by W.S.K.; M.F. is a good source of information on this project. W.S.K. was then proud to procure real whores from Mexico City for John Huston in Guernavaca, e.g. the slavish nature of the ego-weakened creature when serving the surrogate grandfather. Moritz Bormann, co-producer in Under the Volcano, was then innocently involved in W.S.K.s shenanigans. Check with him in Los Angeles to find out what his losses were.

Inge Feltrinelli [$ 800,000] investment in Under the Volcano Inges publishing firm with which Schulz had been introduced by Roloff through Urizen Books is the Italian publisher of Malcom Lowry.

BEWARE OF INTRODUCING W.S.K. TO YOUR FRIENDS AND ACQUAINTANCES, THEY ARE BOUND TO GET SCREWED, TO BE ROBBED!!!

 Christian Bourgois [??????], on Under the Volcano project.

 1984....PLEASE SUPPLY ANY INFORMATION YOU HAVE...
 1985….
 1986 ...PLEASE SUPPLY ANY INFORMATION YOU HAVE...
 Produces John Hustons THE DEAD in Valencia, Cal., evaded a lot of summonses and subpoenas in L.A. during the period,
 1987 PLEASE SUPPLY ANY INFORMATION YOU HAVE...
 1988 PLEASE SUPPLY ANY INFORMATION YOU HAVE...
 Produces =Twister= in Wichita Falls....
 1989 PLEASE SUPPLY ANY INFORMATION YOU HAVE...
 1990 PLEASE SUPPLY ANY INFORMATION YOU HAVE...

1991 Goodale Esq./ c.o. David Bowie [$ 250,000], inveiglement in  project, welching...

1992 The Parisian Co-Producer of The Kings Whore is bankrupted to the tune of $ 3,000,000 +

1993 Mayfair Ent., Ian Scorer [500,000 Brit Pound judgment on W.S.K.s wizardry in making two films {MESMER} & { } with the Mayfair Money he had for MESMER. Also acquires two further Judgments in the process [sometimes life IS fair!], the Mayfair judgment and one by Andrazc Hamory [$ 300,000 judgment], the co-producer of # 2. Ian Scorer and Andrasc in L.A. are excellent sources of information.

 1994 PLEASE SUPPLY ANY INFORMATION YOU HAVE...
 1995 PLEASE SUPPLY ANY INFORMATION YOU HAVE...

1996 Meyer-Weill $ 500,000] on W.S.K.s isolating of a screenplay for a Kondrachko [500,000] film, taking a part interest in it and blackmailing for liberating it. THIS, to my knowledge is a new, but obvious twist to his sadism. Obviously, producing A.K., the name game, is not [or was not] sufficient recompense at the time. The destructive sadism appears to be becoming
 more pronounced and breaking through.

 1997 Phillip Kreuzers creature does it again! But this time he is pretty well forced out of the film business into CyberCinema digitalizing.

 TOTAL JUDGEMENTS: At least a dozen to my by no means any longer complete knowledge.
 TOTAL DAMAGE CAUSED: many many millions, and count the heart aches.

DESCRIPTION & CHARACTERIZATION OF OUR PREY

 BIRTH DATE: 5/22/1945
 HEIGHT 6 2=
 HAIR: Brown-Grey/ No longer prematurely balding... BEARD: nicely trimmed at this point...  MOUTH: powerfully cannibalistic, voracious, thick lips, tremble when scared, thus and for reasons of the thickness of the lips and the weakness of the chin there is that affected beard... EYES: Light blue, will wear sun-glasses even in the shade to conceal what he is looking at.
 OVERALL PHYSIOGNOMY: Gaunt, looked prematurely aged at one time, thats what happens if your grandfather is your model.

 Brought up by his grandfather, a banker from Frankfurt. According to the German artist Rebecca Horn, grandfather Keil in business matters
 behaved just as his grandson does now. Belonging to the fatherless but not to THE grandfatherless generation, it makes some sense that our subject reveres grandfather figures, such as John Huston, whose
 admiration he seeks. Will do anything for them, and thus can be an effective agent in their behalf.

 PERSONAL CHARACTERISTICS
 Excellent [psychotically energetic] organizer. Likes to live off other peoples work. Effective overseer in the sense of being niggling, schoolmasterish, bullying, shouting. Charming & helpful when he wants to ingratiate himself, overly helpful is the give-away. Purpose: to obligate people and somnolize them. After he has made his first hit likes to schmooze so as to neutralize hurts and angers, so as to get in a second
 hit. Suckers beware!

 Has a mesmerizing quality, but watch what his hands are up to while he is looking and talking to you. i.e. a card mechanic. No compunctions, absolutely brutal when it comes to the rip-off. Then does asthough nothing had transpired {=Oh, what are you up to=}. Faux-naif is not quite the right word for the sang-froid with which he can pronounce the biggest of lies. Undercuts arguments with Jesuitical carping.
 His over-bearing arrogance is one of his most obvious, =natural= qualities and weaknesses, thus the most dangerous moments are when our boar goes into his =humble humble= act. His defense is =not to look=, to be above, i.e. pretense at disdain. Excellent at picking brains and, if the pickings are good, in using them as though they were of his own manufacture; also in instilling doubt. Schoolmasterish fussy air, but can also be the kindly patriarchal teacher. Fear of flying. Since he knows what it is =to feel like a piece of shit=, he is a sucker for love; and thus is married to the insanity that resides inside him, his wife Helene Mueller. Doesnt forget the slightest slight, especially from the famous. So one wonders what slights the now bankrupt Holzkamp relatives subjected the comparatively impoverished mother and her only child to.  Incessant need for company, hyper-active, at least during the appr. 15 years that I knew him  sporadically at first, intimately for about five years, and the only in court and at depositions that he had to make - in N.Y. Intellectualizes his actions.

 BOAR HUNT DIRECTIONS
 Though our cornered animal will bare its teeth and screech as viciously as a wounded Neutria in the levees of the Louisiana Delta, though it is capable of the instantaneous and breath-=taking sang-froid big lie [=He/shes crazy= being a typical rejoinder],
 though it will stomp its feet and do a little Adolf dance fit and threaten to run out of the room [which is how it must have got its way as a spoiled child], although the animal will instantaneously try to obscure and complicate matters [not at all like a boar but rather as a spiderous inkfish], though the boar has the mesmerizing quality of a snake charmer and the practiced deceptive arts of a card sharp pickpocket [keep watch on the periphery of the vision inside the eye inside your head]... our prematurely aged wizard, it turns out, is a dreadful physical coward¦ a simple uppercut will do the trick, would have done it long ago... hes at intimidatable as the biggest scaredy cat... just lift your arm and hell scoot off like the most cowardly barking cur.... that he will regroup is another matter... Our man is really a pussy-cat at heart! Just another kid-gloved killer, just another plain old Schulz, married to a plain but crazy Muller, its just another petit-bourgeois German tragedy which a Heinrich Mann, a Fallada could proper justice to. Once cornered, once confronted [and the beast will know it before Athena or hunter/ress might him or herself], our beasts lips will tremble in the now well-kempt beard. Turns out that hes not without conscience! The archaic grandfatherly conscience is rather too severe, too sadistic, it has been incorporated rather too thoroughly, and it is being acted out to the very end.

 Let him charge past you and run full force into the net.... Set the elephant trap well... His overbearing arrogant manner is the most obvious chink in the armor, so especially beware when he comes on =humble humble=... you are due for a goring.... Or when poor little Wieland has been =screwed,= his seeking pity means that he is setting you up... If he wants to buy you a meal, treat you to a small loan, help you out, watch out, [Unless you be a pitiable old man or a pitiable cat.=], you are being set up. If he goes through the act of being oh-me-god so proper and exacting in his accounting, so excellent in the performance of his fiduciary duties, you are being treated to a charade, you are being set up.... If he goes through the act of being a regular guy, who curses and says =fuck shit corruption= at the right moments: the comedian is setting you up!

 Suffers from occasional kidney stone attacks!

Below, Schulzs bio in his own words, and annotated with corrections by me:

=Wieland Schulz-Keil was born near Frankfurt/Main, West Germany, in 1945. He studied classical philology, literature and philosophy at the universities of Frankfurt, Heidelberg, and Berlin. During these years, Schulz-Keil began directing plays, first at the City Theater in Frankfurt and then at various theaters in Europe. [Well, maybe one or two plays, he certainly was not getting anywhere in that field when he arrived in the U.S. with his American hippie girlfriend Barbara Becker.] In 1966 he became a contributing editor to Theater Heute, Germanys leading theater magazine, [dont see him on the masthead, so this would seem to be another self-inflation. I notice one single report from N.Y. on the off-Broadway scene.] and at the same time began working as a consultant for Hanser Verlag, a major Munich publishing house.
Invited by the Chelsea Theater Center in New York to direct plays at the Brooklyn Academy of Music in 1969, [our Keiler talked Bob Kalfin into doing two Handke plays, neither the Chelsea nor Kalfin had heard of him before he called to present himself. Invited, like Pina Bausch!!!]
Schulz-Keil took up residence in New York City, [taking up residence are somehow not quite the right word for living in that hovel of a loft 65 West Broadway,] forming a documentary film production company, WSK Productions. During the next ten years he produced over forty documentaries [these little documentaries were financed by WDR, and one or the other was then sold to PBS, etc. - The infamous Vicland – Victor + Wieland Productions is conveniently left out from this inflated resume; inflation at one end invariably means deflation on the other lower depth end.]
for the BBC and PBS, as well as for German, Canadian, and Japanese TV. During the early Seventies, Schulz-Keil published numerous essays on culture and the arts, [I know of not one essay from that period!]organized art exhibitions, [never saw one, would have been invited as I was to his funky parties at his loft]and in 1975 formed a book-publishing firm in New York, Urizen Books, remaining a publisher until it was sold in 1983.[As noted above, Urizen was founded by me and Schulz, in 1975, with Leo Feldsberg joining us; Urizen was bankrupted by Schulz-Keil in 1981 and dissolved in a chapter 7 proceeding in 1982, the only sales were in bankruptcy sales]
 In 1978 he founded the New York Center for Visual History, a non-profit organization that produces and collects films on historical subjects. He remained a director of the center until 1983. [As noted above, the other members of the NYCVH were Lawrence Pithkethly and Jonathan David who to rid of Schulz as their =treasurer=if you want to lose everything you treasure!]
Through his documentaries Schulz-Keil was introduced to theatrical motion pictures, [well what he was introduced to on making a documentary on the making of porno films was the dubbing of same; his first real film was something unreleased called Pretty Maggie Money Eyes, filmed in Cartagena, an unreleased disaster; then he did Gonzalo de Herralde Graus JET LAG, on which he managed to screw the Spanish co-producer] and in 1977 produced his first flim. From then on Schulz-Keil worked on many films in many different capacities. [You can catch him playing the burglar in Houstons Annie] Motion pictures produced by Wieland Schulz-Keil include: Under the Volcano (1983), directed by John Huston, which was an official entry at the 1984 Cannes Film Festival, and was nominated for three Academy Awards; The Dead (1987), directed by John Huston and opening that 1987 Tokyo and Venice festivals and receiving three Academy Award nominations; Twister (1989), directed by Michael Almereyda and nominated in the category Best First Feature for the 1991 Independent Feature Project Awards in Los Angeles. Wieland also produced The Innocent, directed by John Schlesinger, and Decadence, starring Joan Collins and Steven Berkoff, who also directed. [On all these films, Schulz was co-producer]
Since 1997 Wieland Schulz-Keil has devoted most of his time to the CyberCinema project, [since screwing his benefactor Phillip Kreuzer had the consequence of driving him out of the producing business] a network of public spaces throughout Europe, primarily located in rural regions and in culturally underprivileged urban neighborhoods. By presenting a varied and up-to-date program of films, CyberCinema will return cinema to places and to people for whom it had seemed lost. Through interactive technology it will also provide an infrastructure for Europe-wide learning and multilingual group discussions and debates. ....[no doubt the collaborators in this venture, underprivileged as they may have become, will have interesting recollections, as do all the executive and co-producers who encountered Schulz during his film producing days.]
This biography is a piece of fiction, of ill-conceived deception of an unusually gross kind. What is amazing of course is that the Rasputin-like Schulz keeps finding a new bed to soil when a prior one proves too dangerous, as now he has inveigled himself into Filmstadt Babelsberg.
my other site.....

http://www.ecoplan.org/advocates/schulz-keil-bio.htm




e-copy: Ron Kneezel, Esq.



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