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Friday, September 18, 2009

Ein kurz-Kommentar zu Lothar Strucks hymnischen Aufnahme der MORAWISCHEN NACHT.

Ein kleines Kommentar zu Lothar Strucks mir zu hymnischen Aufnahme der MORAWISCHEN NACHT.
@:
http://www.glanzundelend.de/Artikel/handkenacht.htm
Struck, sonst eigentlich mit kritischem Geist begabt es geht ihm hier ab,
Kniee weich wie die Nudel bei der Anbetung von Handke scheinbar.
Ich will weder mein Lob noch die Kritik im Hauptarkikel wiederholen.
Aber, dass dem Struck die Frauenschlaegerei und Paranoia so wenig ausmacht
ist schon auffallend, dass er sich keine Gedanken macht ueber das komische
Gekleksel dieser Rundreise, das ihm die Stilistischen Ungrereimtheiten
nicht auffallen [wie man von Kuckucke von Velica Hoca  erfaehrt stammt die Kosovo Bus Reise in MORAWISCHE aus dem vorhergehenden Jahr in die selbe Enklave, damals mit den Trauerden unternommen, was nichts an Handke's grossartiger Beobachtungs- und Mitschreibe Vermoegen vermindert, aber dieses Buch ist ein Bouquet /Buchét, ein Sammelsurium, kein Ganzes, trotzdem Handke ein paar Sache sprachlich ungeheurlich macht auf die ich nicht die Zeit hatte genauer einzugehen, [foermlich erinnert MORAWISCHE eher an Lehre der St. Victoire, ein bisschen dies ein bisserl das.... als die grossen Epiken] da ich das Buch zu Ende besprechen werde bei seinem Erscheinen in ein paar Jahren hier in Amerika. Es enhaelt ungeheurlich viel schoenes, aber auch viel grausames und haessliches was in dem Handke steckt, und damit befasst sich Struck auch ueberhaupt nicht.

also see the discussion at:


http://begleitschreiben.twoday.net/stories/5872998/


5 comments:

  1. "Frauenschlägereien" sind mir, was die Beurteilung der Literatur angeht, tatsächlich zunächst einmal "egal". Es gibt viele Beispiele, wie private und politische Verirrungen von Autoren in deren Werk mehr oder weniger sichtbar sind (Hamsun, Céline, Elliot, usw). Indem ich diese Literatur vielleicht dennoch großartig finde, akzeptiere ich deren Ansichten damit noch lange nicht. Wer das tut, ist ein Gesinnungsschnüffler wie all die Handke-Kritiker nach seinen Jugoslawien-Büchern. Das interessiert mich allerdings nicht.

    Und ich forsche auch nicht in Ihrem Privatleben herum um festzustellen, was Sie in dort tun und hier verschweigen. Ihren Authentizitätsanspruch in allen Ehren - aber jemanden deswegen zu denunzieren, weil seine fiktionale Literatur nicht identisch genug mit seinem Privatleben ist, zeugt von einer gewissen Ignoranz der Literatur gegenüber.

    Das "Hässliche", was in Handke stecken soll, kenne ich eben nicht. Vielleicht ist das gut so. Man kann es sicherlich erahnen, aber eben so, wie in jedem die hässlichen Seiten vorhanden ist (das ist natürlich eine Plattitüde). Mag sein, Michael, dass Sie durch persönliche Kränkungen durch Handke hier sensibel sind. Für die Besprechung der Literatur spielt dies jedoch zunächst keine Rolle. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Ihre persönlichen Auseinandersetzungen mit Handke nicht mit meinem Text oder sogar meiner Person dahingehend verknüpfen würden in dem Sie suggerieren, ich würde "Frauenprügeleien" goutieren. Das geht alleine deswegen nicht, weil ich diese Vorgänge gar nicht kenne.

    Mit freundlichem Gruss
    Lothar Struck

    ReplyDelete
  2. Wenn Handke in einem Buch sich auf einen oeffentlichen Angriff von Marie Colbin bezieht, was ja auch einigen anderen Rezensenten aufgefallen ist, ist die Grenze des Literaturbereichs ueberschritten und und man ist in dem des Biographischen wie man ueberhaupt es beinah immer in diesem Falle ist, was ja auch aus den verschiedenen Handke Interviews herausgeht: ja er wandert gern an der Donau bei Wien herum, er vertraegt sich wieder mit Sophie Semin, sie ist die Frau auf dem Boot und auch in Galizien; die Kosovo Fahrt stammt auch dem vorherigen Jahr von KUKUCKE usw. usw. usw. Wenn Sie das nicht stoert dann erzaehlen Sie mir mal inwiefern das "schoen" ist.
    Also, im Vergleich mit anderen Handke Buechern, die in der Imagination, von der Phanatisie konzipiert sinde, z.b TORMANN, und hundert anderer Sachen von ihm, auch foermlich durchkomponiert sind, hinkt MORAWISCHE sehr, ist faul. Das hat nichts mit irgenwelchen persoenlichen Erlebnissen mit Herrn Handke zu tun, noch damit dass diese persoenlichen Erlebnisse es mir erlauben der Marie Colbin Glaubhaftigket zu zusprechen; noch mit Handke's Einstellung zum Zerfall von Yugoslavien, den ich teile, mehr noch als das - wie Ihnen die meine Sache weder gelesen noch verstanden hat auffallen wuerde wenn Sie sie lesen wuerden und literarisch argumentierten anstatt Meinungen abzugeben.

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  3. Was mir noch bei Lothar Strucks Sache auffiehl ist dass er die Idee, die Figur des "ehmaligen Erzaehlers',
    die schoene Borgesartige ficciones, naif wortwoertlich genommen hat; waere das der Fall,
    haette Handke in der Zeit seit der Beendigung von MORAWISCHER NACHT nicht noch ein Buch und
    zwei neue Stuecke gemacht, die KUKUCKE sowie diese Beckett Antwort und das Stueck ueber den
    Slovenischen Wiederstand "Ewiger Sturm." Nach dem schoenen Anfang besteht das Buch aus nichts als biographischem und Phantasiererein wie ein Erfolgsautor sich sie leisten kann, schoen verpackt und geschnuert, grossartig souverain geschrieben, aber ich wiederhole mich.

    Ich bin nicht der erste der bemerkt hat, dass das Schreiben
    fuer Handke eine Heilssuchung ist, aber da das Schreiben ein Symptom ist, beisst sich die Schlange
    immer wieder in ihren eigenen Schwanz. Nur wenn Handke eine Psychoanalyse bis zur Wiedergeburt
    machen und seine Traumata abarbeiten wuerde, koennte er vielleicht mit dieser Obsession aufhoeren, nur dann
    waere er nicht mehr verdammt zu schreiben und waere "ehmahliger Autor." Hier noch mal der Link zu Strucks Sache bei Glanz und Elend

    http://www.glanzundelend.de/Artikel/handkenacht.htm

    und zur meiner Psychoanalytischen Sache ueber Handke.
    http://handke-discussion.blogspot.com/

    ReplyDelete
  4. Lieber Michael,

    lassen Sie mich bitte Ruhe mit Ihrer Interpretation. Ich respektiere Ihre Äusserungen aber respektieren Sie auch, dass ich mich dem nicht anschliesse. Ich schreibe keine "psychoanalytischen Studien", weil mich diese Deutungen nicht interessieren. Ich bin auch kein literaturwissenschaftlicher Deuter.

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  5. Ja jemand der sich weigert zu argumentieren, der nicht liest, und auf seinem eigenen blog
    http://begleitschreiben.twoday.net/topics/Peter+Handke/
    zensur betreibt mit dem moechte ich nichts weiteres zu tun haben.

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Comments are moderated by Michael Roloff

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